Aliasing — derselbe Fehler in zwei Sinnen

Was im Ohr Brummen macht, macht im Auge Moiré. Wurzel: Sampling zu grob.
Audio Unterabtastung
Original (18 kHz)
20 Schwingungen
schnelle Welle
Bei 22 kHz gesampelt
2 Schwingungen
Brumm-Frequenz
Was das Ohr hört
Ein schriller 18-kHz-Ton wird zu einem dumpfen 4-kHz-Brumm. Das hohe ist nicht leiser — es ist verloren und falsch ersetzt.
Bild Moiré-Effekt
Original (feine Streifen)
93 Linien
volle Auflösung
In niedriger DPI gerendert
5 breite Bänder
Moiré-Frequenz
Was das Auge sieht
Feine Linien sind weg, dafür breite Streifen, die nie da waren. Aus 93 Linien werden 5 Bänder — das Bild lügt.
Aliasing kennt keine Modalität. Es ist ein mathematischer Fehler — kein technischer.
Egal ob Ton, Bild, Video, Radar, GPS — Sampling muss immer mindestens doppelt so dicht sein wie das Signal. Sonst tauscht die Realität Frequenzen aus.