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7885aee8fc
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7885aee8fc
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27199ee1cc
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1dd983a453
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4cd9975017
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a64382d2de
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45c554c875
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841d8b5944
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No files matched your search
@@ -97,7 +97,7 @@ Hochschule der Medien Stuttgart
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<!-- _class: lead -->
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# Herzlich willkommen!
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# Herzlich willkommen
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## Einführung
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@@ -116,13 +116,13 @@ Hochschule der Medien Stuttgart
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# Warum dieses Modul?
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# Motivation für dieses Modul
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**Das Internet ist überall** – aber was steckt dahinter?
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* Warum sehen Webseiten auf dem Handy anders aus?
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* Wie funktioniert eigentlich das Internet?
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* Wie erkennen Sie, ob eine Werbeagentur gute Arbeit leistet?
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* Wie erkennt ihr, ob eine Werbeagentur gute Arbeit leistet?
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* Was hat ein Unterseekabel mit meiner E-Mail zu tun?
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* **→ Die Technik dahinter verstehen und fundierte Entscheidungen treffen**
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@@ -136,13 +136,13 @@ Als Digital- und MedienwirtschaftlerInnen werdet ihr täglich mit technischen Fr
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* Wie baue ich eine barrierearme Webseite?
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* Welches Protokoll für welchen Zweck?
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* Wie funktioniert das Web hinter den Kulissen?
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* **→ Mitreden können – und selbst Webseiten bauen!**
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* **→ Mitreden können – und selbst Webseiten bauen**
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# Was Sie hier lernen werden
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# Lernziele
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**In dieser Veranstaltung erwerben Sie folgende Kompetenzen:**
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**In dieser Veranstaltung erwerbt ihr folgende Kompetenzen:**
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* Geschichte des Computers und Internets
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* HTML-Grundlagen und semantisches Markup
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@@ -172,7 +172,7 @@ Als Digital- und MedienwirtschaftlerInnen werdet ihr täglich mit technischen Fr
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2. Netzwerke, Protokolle, **semantisches HTML** & **CSS**
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3. Interaktivität, Animationen & **JavaScript**
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**Ziel:** "Gelernte Hilflosigkeit" ablegen
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**Ziel:** Technische Scheu abbauen und Web-Grundlagen selbst beherrschen
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@@ -126,7 +126,7 @@ Hochschule der Medien Stuttgart
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2. Netzwerke, Protokolle, **semantisches HTML** & **CSS**
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3. Interaktivität, Animationen & **JavaScript**
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**Ziel:** "Gelernte Hilflosigkeit" ablegen
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**Ziel:** Technische Scheu abbauen und Web-Grundlagen selbst beherrschen
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@@ -403,10 +403,10 @@ Der Turing-Test (1950): Ein Interrogator kommuniziert per Text mit einem Mensche
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- Implosions-Simulationen
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- Nuklearphysik-Gleichungen
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**Lösung 1943:** Menschliche "Computer"
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**Lösung 1943:** Die Berechnungen übernehmen menschliche "Computer"
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→ Mathematikerinnen mit Taschenrechnern & IBM-Lochkarten
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**Zu langsam** → Bedarf an automatischer Berechnung
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**Das ist zu langsam** → es entsteht der Bedarf an automatischer Berechnung
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**Schlüsselfigur:** John von Neumann (Mathematik & Stoßwellen)
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@@ -427,7 +427,7 @@ Das ENIAC-Projekt in Philadelphia sollte die Berechnungen beschleunigen.
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# John von Neumann (1903–1957)
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- Geboren in Budapest, Österreich-Ungarn
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- Mit 8: Konnte Telefonbücher auswendig
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- Mit 8: Konnte ganze Telefonbücher auswendig aufsagen
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- Mit 22: Doktor in Mathematik
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**Beiträge:**
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@@ -623,7 +623,7 @@ COBOL läuft heute noch auf Bankensystemen
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- Jeder Befehl entspricht direkt einer CPU-Instruktion
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- Hardwarenah, aber für Menschen lesbar
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**Fun Fact:** Chris Sawyer schrieb **RollerCoaster Tycoon** (1999) fast komplett in x86-Assembly
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**Kuriosum:** Chris Sawyer schrieb **RollerCoaster Tycoon** (1999) fast komplett in x86-Assembly
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KATHLEEN BOOTH (1922–2022):
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@@ -893,7 +893,7 @@ Geprägt 1948 von Claude Shannon
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Alles Digitale basiert darauf
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Transistoren in CPUs: Milliarden Bits schalten Millionen Mal pro Sekunde
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Transistoren in CPUs: Milliarden Bit schalten Millionen Mal pro Sekunde
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Shannon: Begründer der Informationstheorie
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@@ -940,19 +940,19 @@ binary 00101010 = decimal 42
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- ASCII (1963) brauchte 7 Bit für 128 Zeichen
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- 8 Bit = praktisch für Hardware (Zweierpotenz: 2³ = 8)
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- 8 Bit = 2 Hexadezimalziffern (elegante Darstellung)
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- Kleinste adressierbare Einheit im Speicher: Prozessor kann nicht einzelne Bits direkt ansprechen, immer Bytes
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- Kleinste adressierbare Einheit im Speicher: Prozessor kann nicht einzelne Bit direkt ansprechen, immer Byte
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-->
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# Was kann man mit 256 Zuständen machen?
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# 256 Zustände – was sich damit darstellen lässt
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- **256 Zeichen** (Buchstaben, Zahlen, Symbole)
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- **256 Graustufen** (0 = Schwarz, 255 = Weiß)
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- **256 Lautstärkestufen**
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- **Zahlen 0-255**
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**Für Farbe:** 3 Bytes pro Pixel (RGB)
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**Für Farbe:** 3 Byte pro Pixel (RGB)
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R=0-255, G=0-255, B=0-255 → **16,7 Millionen Farben**
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@@ -1004,7 +1004,7 @@ Warum gerade 8 Bit?
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Dezimal = was wir im Alltag nutzen (10 Finger → 10 Ziffern)
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Binär = was Computer nutzen (Strom an/aus → 2 Zustände)
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Hexadezimal = Kompromiss: kompakter als Binär, aber passt perfekt auf Bytes (2 Hex-Ziffern = 1 Byte = 8 Bit)
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Hexadezimal = Kompromiss: kompakter als Binär, aber passt perfekt auf Byte (2 Hex-Ziffern = 1 Byte = 8 Bit)
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Die Basis bestimmt, wie viele Symbole pro Stelle zur Verfügung stehen:
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- Dezimal: 10 (0–9)
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- Binär: 2 (0, 1)
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@@ -1021,7 +1021,7 @@ Die Basis bestimmt, wie viele Symbole pro Stelle zur Verfügung stehen:
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**Hexadezimal (Base 16):**
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`4D 50 33` (= "MP3" in ASCII)
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**Jede Hex-Ziffer = 4 Bits (ein "Nibble")**
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**Jede Hex-Ziffer = 4 Bit (ein "Nibble")**
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0-9, A-F (A=10, B=11, ..., F=15)
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`4 = 0100` `D = 1101`
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@@ -1031,7 +1031,7 @@ Die Basis bestimmt, wie viele Symbole pro Stelle zur Verfügung stehen:
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<!--
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Hex = Shortcut für Menschen
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1 Byte = 2 Hex-Ziffern (00-FF)
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"Nibble" = 4 Bits = halbes Byte (Wortspiel: nibble = knabbern, byte = beißen)
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"Nibble" = 4 Bit = halbes Byte (Wortspiel: nibble = knabbern, byte = beißen)
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CSS (Cascading Style Sheets)-Farben nutzen Hex: #FF0000 = Rot
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-->
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@@ -1076,7 +1076,7 @@ Dieselben 8 Byte (PNG-Dateianfang: 89 50 4E 47 0D 0A 1A 0A) — drei Perspektive
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# Wo begegnet Ihnen Hex-Code?
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# Wo euch Hex-Code begegnet
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| Kontext | Beispiel |
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|---------|----------|
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@@ -1112,7 +1112,7 @@ Fehlercodes: Windows zeigt diese bei Bluescreens
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# Bit vs. Byte: Die Verwirrung
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# Bit vs. Byte: der Unterschied
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**1 Byte = 8 Bit** → Bit ÷ 8 = Byte
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@@ -1126,7 +1126,7 @@ Fehlercodes: Windows zeigt diese bei Bluescreens
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Bits = kleines b, Bytes = großes B
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Bit = kleines b, Byte = großes B
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Internetanbieter: Mbit/s (klingt größer!)
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100 Mbit/s ÷ 8 = 12,5 MB/s
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Warum? Marketing - 100 klingt besser als 12,5
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@@ -1146,7 +1146,7 @@ Warum? Marketing - 100 klingt besser als 12,5
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**H**yper**T**ext **M**arkup **L**anguage
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* **Keine** Programmiersprache
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* Am ehesten eine Formattierungssprache
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* Am ehesten eine Auszeichnungssprache (Markup)
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* Beschreibt **Struktur und Aufbau** einer Webseite
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* ```html
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<p>Das ist ein Absatz.</p>
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@@ -1167,8 +1167,8 @@ Aktuelle Version: HTML5 (seit 2014)
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# Was ist HTML? (2/2)
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* Mit HTML werden **HTML-Dokumente** beschrieben (bspw. `index.html`)
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* Ein HTML-Dokument beschreibt das/den `Document Object Model (DOM)`
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* Der DOM ist eine **hierarchische Baumstruktur** (Kind- und Elternelemente)
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* Ein HTML-Dokument beschreibt das **Document Object Model (DOM)**
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* Das DOM ist eine **hierarchische Baumstruktur** (Kind- und Elternelemente)
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* *parent nodes / elements*
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* *child nodes / elements*
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* *sibling nodes / elements*
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@@ -1178,12 +1178,12 @@ Aktuelle Version: HTML5 (seit 2014)
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# HTML-Anatomie (1/2)
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Formattierungssprache
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HTML ist eine Auszeichnungssprache (Markup).
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* HTML folgt einer strengen **Syntax** zur Formattieren von digitalen Inhalten
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* HTML folgt einer strengen **Syntax** zum Auszeichnen digitaler Inhalte
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* Syntax: `<element attribute="value"> ... </element>`
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* Öffnende und schließende HTML-Tags müssen identisch sein
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* Das schließende Tag muss ein `/` nach der Spitzenklammer haben
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* Das schließende Tag hat ein `/` direkt nach der öffnenden spitzen Klammer (`</p>`)
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@@ -1199,7 +1199,7 @@ Formattierungssprache
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* `<b> ... </b>` fett-gedruckter Text (inline)
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* `<a> ... </a>` Hyperlink (Verlinkung zu anderen Webseiten, Bildern)
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* `<body> ... </body>` Sichtbarer Teil eines HTML-Dokuments
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* `<details> ... </details>` Collapsable / Akkordion / Aufklapp-Text
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* `<details> ... </details>` Aufklapp-Text (Akkordion)
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* **Selbst-schließend**
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* `<img />` Bild, Vektorgrafik etc.
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* `<input />` Eingabefeld
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@@ -1385,7 +1385,7 @@ a = anchor (Anker)
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# Natives HTML
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Was noch üblicherweise mit Skriptsprachen wie JavaScript und anderen umgesetzt werden musste, kann nun HTML selber. Wer dieses dennoch verwendet, hat das einen sog. *"Code smell"*.
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Vieles, was früher JavaScript erforderte, beherrscht HTML inzwischen selbst. Wer es dennoch per Skript löst, produziert einen sogenannten *"Code Smell"*.
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| Funktion | HTML-Element |
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|----------|--------------|
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@@ -1510,7 +1510,7 @@ Accessibility ist eingebaut
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<!-- _class: lead -->
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# Wie nutzen Menschen das Web?
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# Wie Menschen das Web nutzen
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@@ -1554,7 +1554,7 @@ Accessibility ist eingebaut
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# Wie nutzen Menschen das Web?
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# Wie Menschen das Web nutzen
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| Eingabe | Nutzungsweise |
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|---------|---------------|
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@@ -1613,10 +1613,10 @@ Screenreader lesen den DOM sequenziell – semantisches HTML (`<nav>`, `<main>`,
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# Warum "Barrierefreiheit"?
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# Bedeutung von "Barrierefreiheit"
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**Rechtlich:**
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- EU: European Accessibility Act (seit Juni 2025 in Kraft!)
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- EU: European Accessibility Act (seit Juni 2025 in Kraft)
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- DE: BITV 2.0 (Behörden), Privatwirtschaft betroffen
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**Ethisch:**
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@@ -215,13 +215,13 @@ Das Web folgt dem **Client-Server-Modell**: Ein Client (Browser) sendet einen **
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# Glossar: Adressen & Identitäten
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Jedes Gerät im Netz braucht Adressen: eine **IP** für das globale Routing, eine **MAC** für das lokale Netz und einen **Port** für das richtige Programm.
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Jedes Gerät im Netz braucht Adressen: eine **IP** (Internet Protocol) für das globale Routing, eine **MAC** (Media Access Control) für das lokale Netz und einen **Port** für das richtige Programm.
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| Begriff | Was ist das? | Beispiel |
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|---------|--------------|----------|
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| **IP-Adresse** | Globale Adresse im Internet | `212.132.79.37` |
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| **MAC-Adresse** | Hardware-Adresse der Netzwerkkarte | `aa:bb:cc:dd:ee:ff` |
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| **Port** | "Türnummer" auf einem Rechner | `80`, `443`, `22` |
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| **Port** | Nummer eines Programms bzw. Dienstes | `80`, `443`, `22` |
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| **DNS** | Telefonbuch: Name → IP | hdm-stuttgart.de → IP |
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| **Domain** | Menschenlesbarer Name | `hdm-stuttgart.de` |
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@@ -248,10 +248,10 @@ Daten werden Schicht für Schicht verpackt — jede Schicht fügt einen eigenen
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|-------------|-------------------------------------------------------|--------------------------|
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| **Payload** | Die eigentlichen Nutzdaten (bspw. Request, Response) | Anwendung |
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| **Header** | Metadaten vor und nach dem Payload | Jedes Layer |
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| **Segment** | Payload + TCP-Header (Anwendungsport) | Transport (Layer 4) |
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| **Paket** | Payload + IP-Header (WLAN-Router) | Internet (Layer 3) |
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| **Frame** | Payload + MAC-Header (Netzwerkkarte) | Netzzugang (Layer 2) |
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||||
| **Bit** | Abfolge von Signalen (Licht, Strom, Kabel, Mobilfunk) | Bitübertragung (Layer 1) |
|
||||
| **Segment** | Payload + TCP-Header (Anwendungsport) | Transport (Layer 3) |
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| **Paket** | Payload + IP-Header (WLAN-Router) | Internet (Layer 2) |
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||||
| **Frame** | Payload + MAC-Header (Netzwerkkarte) | Netzzugang (Layer 1) |
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||||
| **Bit** | Abfolge von Signalen (Licht, Strom, Kabel, Mobilfunk) | Netzzugang (Layer 1) |
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<!--
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||||
@@ -306,9 +306,9 @@ Protokolle regeln die Kommunikation auf jeder Schicht — von der Anwendung (HTT
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| **HTTP** | Webseiten + Inhalte übertragen | 80 | Anwendung (Layer 4) |
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| **HTTPS** | HTTP + Verschlüsselung | 443 | Anwendung (Layer 4) |
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| **DNS** | Namen → IP-Adressen | 53 | Anwendung (Layer 4) |
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||||
| **TCP** | Zuverlässige Übertragung | – | Transport (Layer 4) |
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||||
| **UDP** | Schnelle Übertragung | – | Transport (Layer 4) |
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||||
| **IP** | Routing durchs Internet | – | Internet (Layer 3) |
|
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| **TCP** | Zuverlässige Übertragung | – | Transport (Layer 3) |
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| **UDP** | Schnelle Übertragung | – | Transport (Layer 3) |
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||||
| **IP** | Routing durchs Internet | – | Internet (Layer 2) |
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||||
<i><small>HTTP(S) = Hypertext Transfer Protocol (Secure)</small> · <small>DNS = Domain Name System</small> · <small>TCP = Transmission Control Protocol</small> · <small>UDP = User Datagram Protocol</small> · <small>IP = Internet Protocol</small>
|
||||
</i>
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||||
@@ -350,7 +350,7 @@ Zwischen Klick und fertiger Webseite liegen viele Stationen.
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Jede Schicht spricht eine andere Sprache:
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||||
- Browser → **HTTP**
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- Netzwerkkarte → **Bits und Signale**
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- Netzwerkkarte → **Bit und Signale**
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- Router → **IP-Pakete**
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||||
- Provider → **Routing**
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||||
@@ -361,7 +361,7 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
- Browser→Server: min. 7-8 Stationen
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||||
- Jede Station: andere Aufgabe
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||||
- Browser versteht HTTP
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||||
- Netzwerkkarte versteht nur Bits (Strom an/aus)
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||||
- Netzwerkkarte versteht nur Bit (Strom an/aus)
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||||
- Router versteht IP
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||||
- Wie zusammenbringen?
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-->
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||||
@@ -406,6 +406,8 @@ SPEAKER NOTES:
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||||
Jede Schicht hat genau eine Aufgabe und nutzt nur die Schicht direkt darunter.
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<small>SMTP = Simple Mail Transfer Protocol</small>
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<!--
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||||
SPEAKER NOTES:
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||||
- TCP/IP = das echte Internet
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@@ -424,7 +426,7 @@ SPEAKER NOTES:
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# TCP/IP-Modell – Vertiefung
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Das TCP/IP-Modell entstand praktisch aus dem ARPANET (1970er), im Gegensatz zum theoretischen OSI-Modell (7 Schichten, 1984). TCP/IP hat sich durchgesetzt, weil es das reale Internet beschreibt.
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||||
Das TCP/IP-Modell entstand praktisch aus dem ARPANET (1970er), im Gegensatz zum theoretischen OSI-Modell (Open Systems Interconnection, 7 Schichten, 1984). TCP/IP hat sich durchgesetzt, weil es das reale Internet beschreibt.
|
||||
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||||
**Schicht-Aufgaben im Detail:**
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||||
@@ -441,6 +443,8 @@ Das TCP/IP-Modell entstand praktisch aus dem ARPANET (1970er), im Gegensatz zum
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||||
**Warum Schichten?** Abstraktion. HTTP muss nicht wissen, ob Ethernet oder WLAN verwendet wird. Änderungen in einer Schicht betreffen andere nicht.
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<small>FTP = File Transfer Protocol · ICMP = Internet Control Message Protocol · PPP = Point-to-Point Protocol</small>
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---
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||||
# Schichten verpacken Daten
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||||
@@ -458,7 +462,7 @@ SPEAKER NOTES:
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||||
- TCP: eigener Header dazu (Ports, Seq-Nr) → weiter
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- IP: eigener Header dazu (IPs) → weiter
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||||
- Ethernet: Header + Trailer (MACs, Prüfsumme)
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||||
- Am Ende: Bits → elektrische Signale / Funk
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||||
- Am Ende: Bit → elektrische Signale / Funk
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||||
- Empfang: Rückwärts auspacken
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-->
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||||
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@@ -501,15 +505,15 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
| Schicht | Einheit | Header-Inhalte |
|
||||
|---------|---------|----------------|
|
||||
| Anwendung | Daten | HTTP-Header, Cookies, Content-Type |
|
||||
| Transport | Segment | Quell-/Zielport, Sequenznummer, Flags (SYN, ACK) |
|
||||
| Internet | Paket | Quell-/Ziel-IP, TTL, Protokoll (TCP=6, UDP=17) |
|
||||
| Netzzugang | Frame | Quell-/Ziel-MAC, EtherType, CRC-Prüfsumme |
|
||||
| Transport | Segment | Quell-/Zielport, Sequenznummer, Flags (SYN = Synchronize, ACK = Acknowledge) |
|
||||
| Internet | Paket | Quell-/Ziel-IP, TTL (Time To Live), Protokoll (TCP=6, UDP=17) |
|
||||
| Netzzugang | Frame | Quell-/Ziel-MAC, EtherType, CRC-Prüfsumme (Cyclic Redundancy Check) |
|
||||
|
||||
**Overhead-Rechnung (1 Byte HTTP-Body):**
|
||||
- Ethernet: 14 + 4 Bytes (Header + Trailer)
|
||||
- IP: 20 Bytes (ohne Optionen)
|
||||
- TCP: 20 Bytes (ohne Optionen)
|
||||
- **Minimum: 58 Bytes für 1 Byte Nutzlast**
|
||||
- Ethernet: 14 + 4 Byte (Header + Trailer)
|
||||
- IP: 20 Byte (ohne Optionen)
|
||||
- TCP: 20 Byte (ohne Optionen)
|
||||
- **Minimum: 58 Byte für 1 Byte Nutzlast**
|
||||
|
||||
**Decapsulation:** Empfänger packt in umgekehrter Reihenfolge aus. Jede Schicht prüft ihren Header (z.B. CRC) und reicht Nutzdaten nach oben.
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||||
|
||||
@@ -577,7 +581,6 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
- **Global eindeutig** (im gesamten Internet)
|
||||
- Identifiziert einen **Rechner**
|
||||
- **Bleibt gleich** auf dem gesamten Weg
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- Analogie: **Empfänger auf einem Brief**
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||||
Router lesen die Ziel-IP und leiten das Paket in die passende Richtung weiter.
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||||
@@ -600,7 +603,6 @@ aa:bb:cc:dd:ee:ff
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||||
- **Lokal eindeutig** (nur im lokalen Netzwerk relevant)
|
||||
- Identifiziert eine **Netzwerkkarte**
|
||||
- **Ändert sich bei jedem Hop**
|
||||
- Analogie: **"Nächstes Postamt: XY"**
|
||||
|
||||
Sie funktioniert nur innerhalb eines Netzwerksegments.
|
||||
|
||||
@@ -621,11 +623,11 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
|
||||

|
||||
|
||||
Ein Port identifiziert ein **Programm** auf einem Rechner — wie eine **Wohnungstür im Mehrfamilienhaus**.
|
||||
Ein Port identifiziert ein bestimmtes **Programm** (bzw. einen Dienst) auf einem Rechner.
|
||||
|
||||
- **80** → HTTP
|
||||
- **443** → HTTPS
|
||||
- **22** → SSH
|
||||
- **22** → SSH (Secure Shell)
|
||||
- **53** → DNS
|
||||
|
||||
<!--
|
||||
@@ -674,6 +676,11 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
|
||||
Drei Adressebenen lösen drei verschiedene Probleme:
|
||||
|
||||
**Port (Schicht 3 – Transport):**
|
||||
- 16 Bit → 65.535 mögliche Ports
|
||||
- Well-Known Ports (0–1023): HTTP=80, HTTPS=443, SSH=22
|
||||
- Ephemeral Ports (49152–65535): Dynamisch für Client-Verbindungen
|
||||
|
||||
**IP-Adresse (Schicht 2 – Internet):**
|
||||
- Hierarchisch aufgebaut: Netzwerk-Teil + Host-Teil
|
||||
- Router lesen nur den Netzwerk-Teil für Routing-Entscheidungen
|
||||
@@ -685,12 +692,7 @@ Drei Adressebenen lösen drei verschiedene Probleme:
|
||||
- Nur relevant für den **nächsten Hop** – wird bei jedem Router ersetzt
|
||||
- ARP (Address Resolution Protocol) übersetzt IP → MAC
|
||||
|
||||
**Port (Schicht 3 – Transport):**
|
||||
- 16 Bit → 65.535 mögliche Ports
|
||||
- Well-Known Ports (0–1023): HTTP=80, HTTPS=443, SSH=22
|
||||
- Ephemeral Ports (49152–65535): Dynamisch für Client-Verbindungen
|
||||
|
||||
**Warum ändert sich nur MAC?** IP ist das Endziel (Brief-Adresse), MAC ist der aktuelle Bote (wer trägt den Brief gerade?).
|
||||
**Nur die MAC-Adresse ändert sich unterwegs:** Die IP bezeichnet das Endziel und bleibt konstant, die MAC nur den jeweils nächsten Hop und wird an jedem Router ersetzt.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -794,12 +796,12 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
|
||||

|
||||
|
||||
**Dezentral:** Niemand kennt alles.
|
||||
DNS ist **dezentral** organisiert: Kein Server kennt alle Namen.
|
||||
|
||||
Jede Ebene kennt nur die nächste:
|
||||
Jede Ebene verweist nur auf die Ebene darunter:
|
||||
|
||||
- Root → .de, .com, .org
|
||||
- .de → alle .de-Domains
|
||||
- Root → TLDs (Top-Level-Domains: .de, .com, .org)
|
||||
- .de → autoritative Server jeder .de-Domain
|
||||
- hdm-stuttgart.de → www, mail, …
|
||||
|
||||
<!--
|
||||
@@ -850,7 +852,7 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
- DNS = normales Netzwerk-Protokoll
|
||||
- Nutzt UDP (schneller, kleine Anfragen)
|
||||
- Port 53
|
||||
- Wird auch verpackt: UDP→IP→Ethernet→Bits
|
||||
- Wird auch verpackt: UDP→IP→Ethernet→Bit
|
||||
-->
|
||||
|
||||
---
|
||||
@@ -901,7 +903,7 @@ TCP ist **verbindungsorientiert**:
|
||||
- Verlorene Pakete können erkannt und neu angefordert werden
|
||||
|
||||
**Analogie:**
|
||||
Telefonat: Klingeln → Abheben → "Hallo?" → Gespräch beginnt
|
||||
Telefonat: Klingeln → Abheben → Gespräch beginnt
|
||||
|
||||
<!--
|
||||
SPEAKER NOTES:
|
||||
@@ -961,7 +963,7 @@ Der Handshake synchronisiert **Sequenznummern** – essenziell für TCPs Zuverl
|
||||
- SYN-Flood-Attacke: Millionen SYNs ohne ACK → Server-Ressourcen erschöpft
|
||||
- Schutz: SYN-Cookies (Server speichert keinen State bis ACK kommt)
|
||||
|
||||
**Verbindungsabbau:** 4-Way-Handshake (FIN → ACK → FIN → ACK) oder RST für sofortigen Abbruch.
|
||||
**Verbindungsabbau:** 4-Way-Handshake (FIN = Finish → ACK → FIN → ACK) oder RST (Reset) für sofortigen Abbruch.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -1007,7 +1009,7 @@ Accept-Language: de-DE
|
||||
Connection: keep-alive
|
||||
```
|
||||
|
||||
Der Request umfasst rund 200 Bytes Text.
|
||||
Der Request umfasst rund 200 Byte Text.
|
||||
|
||||
**GET** ruft Daten ab (im Gegensatz zu **POST**, das Daten sendet).
|
||||
**/** bezeichnet die Startseite.
|
||||
@@ -1019,7 +1021,7 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
- "/" = Wurzel = Startseite
|
||||
- HTTP/2.0 = Protokollversion
|
||||
- Header: Kontext (Host, Browser, Sprache)
|
||||
- ~200 Bytes Text → müssen durchs Internet
|
||||
- ~200 Byte Text → müssen durchs Internet
|
||||
-->
|
||||
|
||||
---
|
||||
@@ -1031,7 +1033,7 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
|
||||
<!--
|
||||
SPEAKER NOTES:
|
||||
- 200 Bytes Request → was passiert damit?
|
||||
- 200 Byte Request → was passiert damit?
|
||||
- Schicht für Schicht verpacken
|
||||
-->
|
||||
|
||||
@@ -1123,7 +1125,7 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
|
||||
# Layer 1: Physical
|
||||
|
||||
Frame wird zu **Bits** – Bits werden zu Signalen:
|
||||
Frame wird zu **Bit** – Bit werden zu Signalen:
|
||||
|
||||
| Medium | Signal |
|
||||
|--------|--------|
|
||||
@@ -1140,7 +1142,7 @@ Ab Schicht 1 erfolgt die Übertragung physikalisch.
|
||||
<!--
|
||||
SPEAKER NOTES:
|
||||
- Ganz unten: Physik
|
||||
- Frame → Bits → Signale
|
||||
- Frame → Bit → Signale
|
||||
- Je nach Medium:
|
||||
- Kupfer: Spannung High/Low
|
||||
- Glasfaser: Licht an/aus
|
||||
@@ -1169,7 +1171,7 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
|
||||
Der Router verarbeitet das Frame in drei Schritten:
|
||||
|
||||
1. **Layer 1:** Signale werden zu Bits.
|
||||
1. **Layer 1:** Signale werden zu Bit.
|
||||
2. **Layer 2:** Frame und MAC-Adresse werden geprüft, dann ausgepackt.
|
||||
3. **Layer 3:** Die Ziel-IP liegt außerhalb des lokalen Netzes.
|
||||
|
||||
@@ -1178,7 +1180,7 @@ Der Router verarbeitet das Frame in drei Schritten:
|
||||
<!--
|
||||
SPEAKER NOTES:
|
||||
- Router empfängt Frame
|
||||
- Physik: Signale → Bits
|
||||
- Physik: Signale → Bit
|
||||
- Ethernet: MAC okay? Prüfsumme okay? → auspacken
|
||||
- IP: Ziel-IP lesen → 212.132.79.37 → nicht mein Netz
|
||||
- Routing-Tabelle: In welche Richtung?
|
||||
@@ -1252,7 +1254,7 @@ Am Ende erkennt der Webserver die Anfrage nach der Startseite.
|
||||
<!--
|
||||
SPEAKER NOTES:
|
||||
- Schicht für Schicht auspacken:
|
||||
- Physik → Bits
|
||||
- Physik → Bit
|
||||
- Ethernet → Frame prüfen → auspacken
|
||||
- IP → Ziel-IP = meine? Ja → auspacken
|
||||
- TCP → Port 443 = Webserver-Prozess → auspacken
|
||||
@@ -1282,7 +1284,7 @@ Rund 45 KB HTML müssen nun zu euch übertragen werden.
|
||||
SPEAKER NOTES:
|
||||
- Antwort: 200 OK = alles gut
|
||||
- Content-Type: HTML
|
||||
- Content-Length: 45231 Bytes
|
||||
- Content-Length: 45231 Byte
|
||||
- Dann: eigentlicher HTML-Code
|
||||
-->
|
||||
|
||||
@@ -1399,7 +1401,7 @@ Beide sind Transport-Protokolle (Schicht 3), aber mit fundamental unterschiedlic
|
||||
**UDP (User Datagram Protocol):**
|
||||
- Verbindungslos (Fire-and-Forget)
|
||||
- Keine Sequenznummern, keine ACKs
|
||||
- Header nur 8 Bytes (TCP: 20+ Bytes)
|
||||
- Header nur 8 Byte (TCP: 20+ Byte)
|
||||
- Anwendung muss selbst für Zuverlässigkeit sorgen
|
||||
|
||||
| Anwendung | Protokoll | Grund |
|
||||
@@ -1440,9 +1442,9 @@ SPEAKER NOTES:
|
||||
|
||||
**MTU** = Maximum Transmission Unit
|
||||
|
||||
Ein Ethernet-Frame kann maximal **1500 Bytes** Nutzdaten transportieren.
|
||||
Ein Ethernet-Frame kann maximal **1500 Byte** Nutzdaten transportieren.
|
||||
|
||||
**Problem:** Ein Foto hat 3.000.000 Bytes.
|
||||
**Problem:** Ein Foto hat 3.000.000 Byte.
|
||||
|
||||
**Lösung:** TCP zerschneidet die Daten in ~2000 Segmente.
|
||||
Jedes Segment hat eine Sequenznummer.
|
||||
@@ -1451,7 +1453,7 @@ Der Empfänger setzt sie zusammen.
|
||||
<!--
|
||||
SPEAKER NOTES:
|
||||
- MTU = physikalisches Limit
|
||||
- Ethernet-Frame: max 1500 Bytes Nutzdaten
|
||||
- Ethernet-Frame: max 1500 Byte Nutzdaten
|
||||
- Webseite 100KB, Video Gigabytes?
|
||||
- TCP zerschneidet in passende Stücke
|
||||
- Jedes mit Sequenznummer
|
||||
@@ -1516,7 +1518,7 @@ HTTP-Methoden definieren die **Semantik** der Anfrage – was der Client vom Ser
|
||||
**Idempotent:** Mehrfaches Ausführen hat denselben Effekt wie einmaliges (GET, PUT, DELETE).
|
||||
**Safe:** Ändert nichts am Server (nur GET, HEAD, OPTIONS).
|
||||
|
||||
**REST-Prinzip:** URLs identifizieren Ressourcen, Methoden definieren Aktionen.
|
||||
**REST-Prinzip** (Representational State Transfer): URLs identifizieren Ressourcen, Methoden definieren Aktionen.
|
||||
```
|
||||
GET /users/42 → Benutzer 42 abrufen
|
||||
PUT /users/42 → Benutzer 42 vollständig ersetzen
|
||||
@@ -1584,7 +1586,7 @@ Die erste Ziffer kategorisiert die Antwort:
|
||||
- **301 vs. 302:** 301 = permanent umgezogen (Cache-fähig), 302 = temporär (nicht cachen)
|
||||
- **304 Not Modified:** Browser hat Cache, Server bestätigt: noch aktuell → spart Bandbreite
|
||||
|
||||
**API-Design:** Korrekte Status-Codes sind wichtig für Clients. `200` bei Fehler mit `{"error": "..."}` im Body ist schlechtes Design.
|
||||
**API-Design** (Application Programming Interface): Korrekte Status-Codes sind wichtig für Clients. `200` bei Fehler mit `{"error": "..."}` im Body ist schlechtes Design.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -1714,7 +1716,7 @@ p {
|
||||
}
|
||||
```
|
||||
|
||||
- Trennt **Inhalt** (HTML) von **Darstellung** (CSS)
|
||||
- Trennt **Inhalt** (HTML – Hypertext Markup Language) von **Darstellung** (CSS)
|
||||
- "Cascading" = Regeln können überschrieben werden
|
||||
- Eine CSS-Datei kann viele HTML-Seiten stylen
|
||||
|
||||
@@ -1984,7 +1986,7 @@ Spezifität bestimmt, welche CSS-Regel gewinnt, wenn mehrere auf dasselbe Elemen
|
||||
- Eine ID schlägt jede Anzahl von Klassen
|
||||
- `!important` bricht alles → vermeiden, da schwer zu überschreiben
|
||||
|
||||
**Best Practice:** Flache Spezifität anstreben. BEM-Methodik (`.block__element--modifier`) hält Spezifität gleichmäßig niedrig.
|
||||
**Best Practice:** Flache Spezifität anstreben. BEM-Methodik (Block Element Modifier, `.block__element--modifier`) hält Spezifität gleichmäßig niedrig.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -2064,7 +2066,7 @@ Best Practice: Setzt das global für alle Elemente.
|
||||
|
||||

|
||||
|
||||
CSS kennt fünf Notationen für Farben: **Keyword**, **Hex**, **RGB**, **RGBA** (mit Transparenz) und **HSL**.
|
||||
CSS kennt fünf Notationen für Farben: **Keyword**, **Hex**, **RGB** (Red Green Blue), **RGBA** (RGB + Alpha) und **HSL** (Hue, Saturation, Lightness).
|
||||
|
||||
```css
|
||||
/* Keyword */
|
||||
|
||||
@@ -354,13 +354,13 @@ true || false // true (ODER)
|
||||
const hobbies = ["Hobby1", "Hobby2"];
|
||||
```
|
||||
|
||||
2. Gib sie aus:
|
||||
2. Gebt sie aus:
|
||||
```javascript
|
||||
console.log(`I am ${name}, ${age} years old.`);
|
||||
console.log("My hobbies:", hobbies);
|
||||
```
|
||||
|
||||
3. Erstelle ein `person`-Objekt und greife auf Properties zu
|
||||
3. Erstellt ein `person`-Objekt und greift auf Properties zu
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -511,7 +511,7 @@ Jedes Element ist ein Objekt
|
||||
# Elemente finden
|
||||
|
||||
```javascript
|
||||
// Einzelnes Element (erstes gefundene)
|
||||
// Einzelnes Element (erstes gefundenes)
|
||||
document.getElementById("meinId");
|
||||
document.querySelector(".meineKlasse");
|
||||
document.querySelector("nav > a");
|
||||
@@ -631,10 +631,10 @@ remove = aus DOM entfernen
|
||||
|
||||
**Aufgaben (in script.js):**
|
||||
|
||||
1. Ändere den Text von `#output`
|
||||
2. Füge 5 `<li>`-Elemente zur Liste hinzu (mit Schleife!)
|
||||
3. Gib jedem geraden Element eine Klasse `highlight`
|
||||
4. Style `.highlight` in CSS (z.B. andere Farbe)
|
||||
1. Ändert den Text von `#output`
|
||||
2. Fügt 5 `<li>`-Elemente zur Liste hinzu (mit Schleife)
|
||||
3. Gebt jedem geraden Element eine Klasse `highlight`
|
||||
4. Gestaltet `.highlight` in CSS (z. B. andere Farbe)
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -1027,7 +1027,7 @@ Es gibt keine falschen Antworten.
|
||||
|
||||
<!-- _class: lead -->
|
||||
|
||||
# Danke!
|
||||
# Danke
|
||||
|
||||
**Kontakt:** lb-czechowski@hdm-stuttgart.de
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -5,18 +5,17 @@
|
||||
<title>Port-Highlight</title>
|
||||
<style>
|
||||
html, body { margin: 0; padding: 0; background: #fff; font-family: system-ui, sans-serif; }
|
||||
body { padding: 28px 40px; display: inline-block; }
|
||||
body { padding: 28px 40px 110px; display: inline-block; }
|
||||
.line {
|
||||
font-family: ui-monospace, "SF Mono", monospace;
|
||||
font-size: 2.2rem;
|
||||
color: #1a1a2e;
|
||||
display: flex;
|
||||
align-items: center;
|
||||
align-items: baseline;
|
||||
}
|
||||
.port-wrap {
|
||||
display: inline-flex;
|
||||
flex-direction: column;
|
||||
align-items: center;
|
||||
position: relative;
|
||||
display: inline-block;
|
||||
margin-left: 4px;
|
||||
}
|
||||
.port {
|
||||
@@ -26,11 +25,20 @@
|
||||
border-radius: 4px;
|
||||
font-weight: 700;
|
||||
}
|
||||
.below {
|
||||
position: absolute;
|
||||
top: 100%;
|
||||
left: 50%;
|
||||
transform: translateX(-50%);
|
||||
display: flex;
|
||||
flex-direction: column;
|
||||
align-items: center;
|
||||
margin-top: 4px;
|
||||
}
|
||||
.connector {
|
||||
width: 2px;
|
||||
height: 18px;
|
||||
background: #c2410c;
|
||||
margin-top: 4px;
|
||||
}
|
||||
.caption-text {
|
||||
background: #fed7aa;
|
||||
@@ -42,16 +50,13 @@
|
||||
font-size: 1rem;
|
||||
font-family: system-ui, sans-serif;
|
||||
margin-top: 2px;
|
||||
white-space: nowrap;
|
||||
}
|
||||
</style>
|
||||
</head>
|
||||
<body>
|
||||
<div class="line">
|
||||
212.132.79.37:<div class="port-wrap">
|
||||
<span class="port">443</span>
|
||||
<div class="connector"></div>
|
||||
<div class="caption-text">Port 443 = HTTPS</div>
|
||||
</div>
|
||||
212.132.79.37:<span class="port-wrap"><span class="port">443</span><span class="below"><span class="connector"></span><span class="caption-text">Port 443 = HTTPS</span></span></span>
|
||||
</div>
|
||||
</body>
|
||||
</html>
|
||||
Binary file not shown.
|
Before Width: | Height: | Size: 17 KiB After Width: | Height: | Size: 17 KiB |
@@ -104,7 +104,7 @@
|
||||
<!-- SYN-ACK -->
|
||||
<div class="msg arrow-left msg-reverse" style="left: 83px; right: 80px; top: 180px;">
|
||||
<div class="label reply" style="left: 50%; transform: translateX(-50%);">SYN-ACK · Seq=5000, Ack=1001</div>
|
||||
<div class="quote" style="left: 50%; transform: translateX(-50%);">"OK, ich starte bei 5000"</div>
|
||||
<div class="quote" style="left: 50%; transform: translateX(-50%);">"OK, ich starte bei 5000 und erwarte 1001"</div>
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
<!-- ACK -->
|
||||
@@ -113,7 +113,7 @@
|
||||
<div class="quote" style="left: 50%; transform: translateX(-50%);">"Verstanden, los geht's"</div>
|
||||
</div>
|
||||
|
||||
<div class="final">✓ Verbindung steht</div>
|
||||
<div class="final">Verbindung steht</div>
|
||||
</div>
|
||||
</body>
|
||||
</html>
|
||||
Binary file not shown.
|
Before Width: | Height: | Size: 62 KiB After Width: | Height: | Size: 63 KiB |
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