Q1 – Von-Neumann: Komponenten zuordnen Ordne jeder Komponente der Von-Neumann-Architektur ihre Funktion zu.

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Die 5 Komponenten: ALU (Rechnen), Steuerwerk (Befehle steuern), Speicherwerk (Programme UND Daten), Ein-/Ausgabe (Peripherie), Bus-System (Verbindung). 3 0.25 0 true Rechenwerk (ALU)Führt arithmetische und logische Operationen durch. SteuerwerkHolt, dekodiert und steuert die Ausführung von Befehlen. SpeicherwerkEnthält sowohl Programme als auch Daten (Stored Program Concept). Ein-/AusgabeSchnittstelle zu externen Geräten wie Tastatur, Bildschirm, Netzwerk. Bus-SystemVerbindet alle Komponenten mittels Adress-, Daten- und Steuerbus.
Q2 – Von-Neumann vs. Harvard Ein Arduino-Mikrocontroller nutzt die Harvard-Architektur. Ein modernes Smartphone nutzt eine (modifizierte) Von-Neumann-Architektur.

Warum ist die Harvard-Architektur für Echtzeit-Anwendungen auf dem Arduino vorteilhafter, und was wäre der Nachteil, wenn das Smartphone diese Architektur verwenden würde?

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Harvard: separate Code/Daten-Speicher → paralleler Zugriff, schneller. Nachteil: Code und Daten nicht aus gleichem Speicher nahtlos mischbar → weniger Flexibilität, kein „Laden beliebiger Apps" wie bei Von-Neumann. 2 0.25 0 true true Genau – Speed vs. Flexibilität. Nein – überlege, was getrennte Speicher für Code und Daten bedeuten. separate Speicher für Code und Daten → paralleler Zugriff, schneller. Beim Smartphone wäre es schwieriger, beliebige Apps zu laden – weniger Flexibilität.]]>
Q3 – Stored Program Concept Vor der Von-Neumann-Architektur mussten bei Maschinen wie dem ENIAC Programme durch Umstecken von Kabeln eingegeben werden.

Was konkret ermöglicht das Stored Program Concept, was vorher nicht möglich war? Nenne zwei Beispiele.

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Stored Program: Programme werden als Daten im Speicher abgelegt → austauschbar ohne Hardwareänderung. Ermöglicht: Betriebssysteme, Apps installieren/löschen, Multitasking, Updates. 2 0.25 0 true true Genau – Programme als Daten im Speicher = Flexibilität. Nein – der Kern liegt darin, dass Programme im Speicher als Daten residieren. Daten im Speicher abgelegt → z. B. Apps können installiert/gelöscht werden und Multitasking (mehrere Programme gleichzeitig) wird möglich.]]>
Q4 – HTML: <head> vs. <body> Ein Student erstellt eine Webseite und platziert alles im <body> – auch den <title> und die <meta name="description">.

Welche zwei konkreten Konsequenzen hat das?

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title und meta description gehören in <head>. Im <body>: (1) kein Titel im Browser-Tab / Suchergebnis, (2) keine Beschreibung für Suchmaschinen/Screen-Reader → SEO und Accessibility beeinträchtigt. 2 0.25 0 true true Genau – Metadaten im Body werden nicht als solche interpretiert. Nein – <head> und <body> haben spezifische Funktionen. keinen Titel an. (2) Suchmaschinen haben keine Beschreibung für das Snippet → schlechte SEO und Screen-Reader können die Seite nicht richtig vorlesen.]]> <head> und <body>.]]> <meta charset> ist ein Problem – title und description funktionieren überall.]]>
Q5 – Barrierefreiheit: Curb-Cut-Effekt Der Curb-Cut-Effekt beschreibt, wie eine barrierefreie Lösung – ursprünglich für Menschen mit Behinderung – letztendlich allen zugute kommt.

Nenne ein konkretes Web-Beispiel, das diesen Effekt demonstriert, und erkläre, wer davon profitiert.

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Beispiel: Untertitel (für Gehörlose) → helfen auch in lauter Umgebung, beim Sprachlernen, bei Ton aus. Alt-Texte (für Screen-Reader) → helfen auch SEO. Semantisches HTML → besser für alle. 3 0.25 0 true true Genau – Barrierefreiheit hilft allen. Nein – überlege, welche barrierefreien Maßnahmen auch Menschen ohne Behinderung nutzen. Untertitel: Gedacht für Gehörlose, helfen aber auch in lauter Umgebung, beim Sprachlernen oder wenn der Ton aus ist – profitiert fast jedermann.]]> Dark Mode: Gedacht für Sehbehinderung, hilft auch in dunkler Umgebung – Beispiel für den Curb-Cut-Effekt.]]>
Q6 – European Accessibility Act Der European Accessibility Act (EAA) ist seit Juni 2025 in Kraft.

Was bedeutet das konkret für ein deutsches E-Commerce-Unternehmen, das eine Webseite betreibt?

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EAA verpflichtet u. a. E-Commerce-Anbieter zur Barrierefreiheit. Die Webseite muss WCAG-Standards erfüllen. Bei Verstoß: Bußgelder bis 100.000 € möglich. 2 0.25 0 true true Genau – rechtliche Pflicht zur Barrierefreiheit. Nein – der EAA erstellt eine rechtliche Verpflichtung für bestimmte Sektoren. muss barrierefreiheitstechnisch WCAG-Standards erfüllen – E-Commerce ist explizit im EAA geregelt. Bei Verstoß: Bußgelder möglich.]]>
Q7 – TCP/IP: Protokoll → Schicht Ordne jedem Protokoll die richtige TCP/IP-Schicht zu.

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Anwendung: HTTP, DNS, SMTP. Transport: TCP, UDP. Internet: IP. Netzzugang: Ethernet, WLAN. 3 0.25 0 true HTTPAnwendung TCPTransport IPInternet EthernetNetzzugang DNSAnwendung UDPTransport
Q8 – Encapsulation: Dateneinheit → Schicht Bei der Übertragung wird eine Nachricht von Schicht zu Schicht verpackt (Encapsulation). Ordne jeder Dateneinheit die zugehörige Schicht zu.

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Daten (Anwendung) → Segment (Transport, +Ports) → Paket (Internet, +IP) → Frame (Netzzugang, +MAC). Merkhilfe: D-S-P-F. 3 0.25 0 true DatenAnwendungsschicht – die eigentliche Nachricht (z. B. HTML-Seite). SegmentTransportschicht – Daten + Ports und Sequenznummern. PaketInternetschicht – Segment + IP-Adressen (Quelle und Ziel). FrameNetzzugangsschicht – Paket + MAC-Adressen und Prüfsumme.
Q9 – IP vs. MAC vs. Port: Transfer-Szenario Dein Laptop sendet eine HTTPS-Anfrage an einen Webserver in einem anderen Land. Das Paket durchläuft mehrere Router.

Welche der folgenden Aussagen über die Adressen auf dem Weg ist korrekt?

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IP-Adresse des Ziel-Servers bleibt konstant (global). MAC-Adresse ändert sich bei jedem Hop (lokal, nächster Router). Port 443 (HTTPS) bleibt konstant. 3 0.25 0 true true Genau – nur MAC ändert sich unterwegs. Nein – überlege, welche Adresse bei jedem Hop neu gesetzt wird. IP-Adresse des Servers bleibt konstant, der Port (443) ändert sich nicht – die MAC-Adresse wird an jedem Router neu gesetzt (lokal, ein Hop).]]>
Q10 – TCP 3-Way-Handshake: Was passiert wäre? Der Client sendet ein SYN zum Server. Das SYN-Paket geht verloren – es erreicht den Server nie.

Was passiert als nächstes, und warum wird keine Verbindung aufgebaut?

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Der Server erhält kein SYN → sendet kein SYN-ACK zurück → der Client bekommt keine Antwort → Verbindung wird nicht aufgebaut. TCP wird das SYN nach einem Timeout erneut senden (Neuübertragung). 3 0.25 0 true true Genau – ohne SYN beim Server: kein SYN-ACK, kein Handshake. Nein – überlege, was der Server ohne SYN tun kann. kein SYN-ACK → der Client erhält keine Antwort → keine Verbindung. Der Client wird das SYN nach einem Timeout erneut senden.]]>
Q11 – TCP vs. UDP: Videostreaming Ein Videostreaming-Dienst sendet Daten an deinen Browser. Ein einzelnes Paket geht verloren.

Warum wählt der Dienst UDP statt TCP, obwohl ein Paket verloren geht?

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Bei Echtzeit-Video ist Verzögerung schlimmer als Paketverlust. TCP würde das Paket erneut anfordern → Video friert. UDP ignoriert das Verlust → kurzer Artefakt, Video läuft weiter. 2 0.25 0 true true Genau – bei Echtzeit ist Verzögerung ärger als Verlust. Nein – überlege, was TCP bei einem verlorenen Paket tun würde. Echtzeit ist Verzögerung schlimmer als Verlust. TCP würde das Paket erneut anfordern → Video friert ein. UDP ignoriert es → kurzer Glitch, Video läuft weiter.]]>
Q12 – HTTP-Methoden: Szenario Ein Nutzer aktualisiert sein Profilbild auf einer Webseite. Das Foto wird zum Server gesendet und das alte Bild ersetzt.

Welche HTTP-Methode wird für diese Operation verwendet, und warum nicht GET?

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PUT – Daten ersetzen (eine existierende Ressource wird überschrieben). GET ruft nur Daten ab, sendet keine Daten zum Server. 2 0.25 0 true true Genau – PUT für das Ersetzen einer Ressource. Nein – überlege, was „ersetzen" in HTTP bedeutet. PUT – ersetzt eine existierende Ressource. GET ruft nur Daten ab und sendet keine Daten zum Server.]]> GET – GET kann auch Daten senden, wenn eine URL mit Parameter verwendet wird.]]> POST – POST ist immer für das Ersetzen von Daten zuständig.]]> DELETE – DELETE sendet das neue Foto und löscht gleichzeitig das alte.]]>
Q13 – HTTP Status-Codes: Fehlerdiagnose Du rufst eine Webseite auf und der Browser zeigt folgende Fehlermeldung an:

HTTP/1.1 503 Service Unavailable

Was bedeutet dieser Code, und wer ist für die Behebung zuständig – du oder der Betreiber der Webseite?

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503 ist ein 5xx-Code = Server-Fehler. Der Server ist überlastet oder temporär nicht verfügbar. Verantwortung liegt beim Serverbetreiber, nicht beim Nutzer. 2 0.25 0 true true Genau – 5xx = Server-Problem, nicht dein Fehler. Nein – überlege, was die Ziffer „5" im Code bedeutet. Server-Fehler: Der Server ist überlastet oder temporär nicht verfügbar. Verantwortung liegt beim Betreiber – du kannst nur später erneut versuchen.]]>
Q14 – DNS: Rolle im Ablauf Du gibst https://hdm-stuttgart.de in die Adresszeile ein.

Was passiert vor dem TCP-Handshake, und warum ist dieser Schritt zwingend nötig?

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DNS-Auflösung: Der Name „hdm-stuttgart.de" wird in eine IP-Adresse umgewandelt. TCP braucht eine IP-Adresse – names können nicht direkt verbunden werden. 2 0.25 0 true true Genau – DNS vor TCP, Name → IP. Nein – überlege, was TCP als Zieladresse braucht. DNS-Auflösung: Der Name hdm-stuttgart.de wird in eine IP-Adresse umgewandelt. TCP kann nur zu IP-Adressen Verbindungen aufbauen, nicht zu Namen.]]>
Q15 – CSS Spezifität: Welche Regel gewinnt? Gegeben folgender CSS-Code:

p           { color: blue; }      /* (A) */
.highlight  { color: green; }     /* (B) */
#main       { color: red; }       /* (C) */
      

Ein Element <p class="highlight" id="main">Text</p> wird angezeigt.
Welche Farbe zeigt der Text an, und warum?

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Spezifität: ID (0,1,0,0) > Klasse (0,0,1,0) > Element (0,0,0,1). Alle drei Regeln treffen das Element – ID #main gewinnt → rot. 2 0.25 0 true true Genau – ID gewinnt durch höchste Spezifität. Nein – überlege die Spezifitätswerte: ID > Klasse > Element. Rot – die ID-Regel #main hat die höchste Spezifität (0,1,0,0) und gewinnt über Klasse (0,0,1,0) und Element (0,0,0,1).]]> Blau – die Element-Regel steht zuerst im Code und hat daher Vorrang.]]> Grün – Klassen-Selektoren haben immer Vorrang vor IDs.]]> Rot – die letzte Regel im Code gewinnt immer, unabhängig vom Selektor-Typ.]]>
Q16 – Responsive Design: Mobile First Ein Developer schreibt folgendes CSS:

.container { background: white; }

@media (min-width: 768px) {
    .container { background: blue; }
}

@media (min-width: 1024px) {
    .container { background: green; }
}
      

Welche Farbe hat .container bei einem Bildschirm von 900 px Breite, und warum?

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Mobile First: Basis = white. Bei 900px greift min-width: 768px → blue. min-width: 1024px greift NICHT (900 < 1024). Ergebnis: blau. 2 0.25 0 true true Genau – 768px greift, 1024px nicht. Nein – überlege, welche min-width-Bedingungen bei 900px erfüllt sind. Blau – bei 900 px greift min-width: 768px (900 ≥ 768), aber min-width: 1024px greift nicht (900 < 1024).]]> Weiß – Media-Queries gelten nur ab 1024 px, darunter bleibt immer die Basis-Farbe.]]> Grün – die letzte Media-Query überschreibt immer alle vorherigen.]]> Weiß – bei 900 px greift keine Media-Query, da 900 zwischen den beiden Breakpoints liegt.]]>
Q17 – Zusammen: Reihenfolge eines HTTPS-Aufrufs Du gibst eine URL ein. Welche Reihenfolge der Schritte ist korrekt?

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Korrekte Reihenfolge: (1) DNS-Auflösung, (2) TCP 3-Way-Handshake, (3) HTTP-Request (GET), (4) HTTP-Response (200 OK + HTML). 1 0.25 0 true true Genau – DNS → TCP → HTTP Request → HTTP Response. Nein – an erster Stelle steht immer die DNS-Auflösung.
Q18 – CSS: 100 Element-Selektoren vs. 1 Klasse Es gibt zwei CSS-Regeln für ein <p>-Element:

p p p p p p p p p p  { color: blue; }   /* 100× Element-Selektor */
.highlight           { color: red; }    /* 1× Klasse */
      

Das Element hat die Klasse highlight. Welche Farbe gewinnt?

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Eine einzelne Klasse (0,0,1,0) schlägt immer hundert Element-Selektoren (0,0,0,100). Spezifität wird nicht additiv „aufgezählt" – die Stelle zählt als Einheit. 1 0.25 0 true true Genau – eine Klasse gewinnt immer gegen beliebig viele Elemente. Nein – Spezifität funktioniert nicht durch Addition innerhalb einer Stelle. Rot – eine Klasse (0,0,1,0) gewinnt immer gegen beliebig viele Element-Selektoren (0,0,0,n). Spezifität-Stellen überschreiben sich, nicht addieren.]]> Blau
– 100 Element-Selektoren ergeben 0,0,0,100 = höhere Spezifität als 0,0,1,0.]]> Blau – die längere Regel (mehr Selektoren) hat immer höhere Spezifität.]]>